Kein Anfang?

Warum nicht damit Anfangen die Realität anzuerkennen


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Kreationismus, Aliens und die Ratte von nebenan

Vor ein vielen Tagen habe ich auf Teleopolis einen Artikel über das Verhalten von Ratten gelesen (siehe hier).
Das hat mir wieder einmal klar gemacht, WIE unsinnig der Gedanke dieser Kreationisten und aller ist, die der Meinung sind, dass die Lebewesen (nicht unbedingt das Leben) von jemanden Externen geschaffen wurde. Weiterlesen

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Gedankensplitter: Pferdefleisch und Esoterik

Ich habe gerade bei Arte einen Beitrag über die jährlichen PSI-Test des GWUP gesehen (war hier: http://videos.arte.tv/de/videos/x-enius–7507224.html, aber der Beitrag ist leider nicht mehr verfügbar). Das wie üblich nur herauskam, dass die Leute Esoteriker nicht das können was sie behaupten ist ja nicht weiter überraschend. Nach inzwischen etwa 100 Tests alleine in Deutschland liegt die Wahrscheinlichkeit auf einen Pendler oder so zu treffen, der das kann was er behauptet, wohl bei unter 1%, selbst wenn wir annehmen, dass es überhaupt annehmen, dass irgendwelche Esoteriker können was sie behaupten. (Naja ich denke dann wären sie ja keine Esoteriker mehr (siehe: Was ist Esoterik)).

Das was mich zu diesem Gedankensplitter veranlasste war der Kommentar eines der Getesteten auf das negative Ergebnis.

Als die Daten vorlangen und zwar als nackte unzweifelhafte Zahlen meinte er

„Sie haben Ihre Meinung und ich meine.“ Weiterlesen


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Theoretische Theorie: Kann Esoterik überprüft werden?

Da ich gerade das Thema am Beispiel meines „Lieblings“ Homöopathie bearbeitet habe (siehe hier), will ich das noch einmal aufgreifen.

Esoterik wird ja oft als nicht überprüfbar hingestellt. Gut, dass das falsch ist soll Teil dieses Artikels sein.

Diesmal möchte ich gar nicht tief eintauchen, sondern praktische Beispiele verwenden. Da bieten mir die Pendler/Wünschelrutengänger & Co eine gute Möglichkeit.

Also wie ich im letzten Artikel geschrieben habe, kann es gar nicht sein, dass Esoterik nicht überprüfbar ist, wenn sie praktisch anwendbar sein soll. Das hat jetzt nicht mit Materialismus zu tun, persönlichen oder geistigen Existenzen. Egal ob man Dinge als Symbole versteht oder nicht. Wenn etwas konkret wirken soll, dann muss es auch beweisbar sein, oder es ist einfach falsch. Ich werden dazu später noch ein paar Beispiele bringen. Sollte, wie manche Anhänger der Esoterik behaupten, etwas persönlich wirken, so wäre die Effektivität dann einfach 100%, was g…, äh toll wäre. Da meist der Nachweis ausbleibt oder sogar negativ ausfällt ist einfach anzunehmen dass die reale Effektivität einfach bei 0% liegt. Sprich das Zeug bringt einfach nichts außer dem guten Gefühl dabei. Was dann kommt sind einfach (Selbst-)Täuschungsmanöver, um von den 0 % abzulenken und zu behaupten das man wenn man es nur richtig macht, bei 100% liegt, das aber nicht messbar ist. Weiterlesen


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Homöopathie, Wissenschaft, Esoterik

Eigentlich wollte ich ja an meiner „Theoretischen Theorie“-Serie weiterschreiben, Themen hab ich genug. Doch in einem Nachbarblog kam zu einem medizinischen Beitrag, das Thema „Medizinisches System“ (über das ich endlich auch schreiben sollte) auf und ganz zufällig tauchte da auch Homöopathie auf. Mein Mitkommentator meinte so ganz nebenbei, dass es falsch wäre, dass ein (homöopathisches) Mittel gegen alle Symptome eingesetzt werden kann.

Darauf antwortete ich, dass er mit diesem Satz die Wirkungs- und Sinnlosigkeit der Homöopathie besser zusammengefasst hat, als ich in meinen ganzen Artikeln.

Das wurde natürlich nicht verstanden (ich gebe zu, dass ich meinen Kommentar nicht sonderlich verständlich geschrieben habe, jetzt versuche ich es hier besser und noch einmal, dafür länger).

Als Antwort kam dann:

Homöopathie ist eine esoterische Heilmethode. Weiterlesen


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Pharmaskandal – mal wieder

Ich möchte ja keine Namen nennen, das können meine Leser ja hier machen, aber ich habe gerade auf einem Computer (ja, ja ich weiß, das Ganze ist schon eine Weile her) einige Dateien bezüglich eines Pharmaskandals gelesen.

Ein weltweites Pharmaunternehmen hat Medikamente hergestellt:

  1. Bei denen jede sechste Packung aufgrund eines Problems bei der Herstellung garantiert wirkstofffrei waren. Es war also so, dass die Medikamente nur den Trägerstoff enthielten.
  2. Als Ausgleich waren in den Proben potentiell gefährliche Glasfragmente gefunden worden.
  3. Die „product labeling documents“ waren falsch und entsprachen nicht dem Gesetz (der USA)

Wenn eines von gewissen Pharmaunternehmen gewesen wäre, dann wäre der Aufschrei gewaltig gewesen. Statt dessen haben sich nur ein paar Zeitungen und Blogger darüber lustig gemacht. Von den „Patienten“ die diese Mittel gekauft haben, sowie deren betreuende „Mediziner“, hat nämlich keiner etwas gemerkt. Statt dessen hat die FDA der Firma einen Besuch abgestattet und dann mit diesem „Warnung Letter“ bedacht.

Ach ja. Es handelt sich natürlich um ein Homöopathisches Pharmaunternehmen und die Produkte sind entsprechend Homöopathika. Also kein Wunder, dass da keiner was bemerkt.


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Die Nullhypothese und die eigenen Vorurteile?

Die Nullhypothese (siehe dazu auch den Artikel „Diese böse Nullhypothese“) ist ja das Weltmodell (nicht das Weltbild!!), bei dem wir einfach alles so annehmen wie es ist, aber OHNE den Effekt den wir untersuchen wollen. Also etwa um zu testen ob ein Tier selektiert wurde, nimmt man die Modelle der Populationsgenetik einmal mit und einmal ohne Selektion und hat damit im zweiten Fall die Nullhypothese. Wenn man die Daten auch OHNE Selektion erklären kann, dann muss man (so schade es ist) die These das Selektion im Spiel ist fallen lassen, so sehr man daran glaubt und egal wie sehr man es sich wünscht. Sogar dann, wenn man dann nicht genug Publikationen zusammenbekommt um seine Forschungsförderung verlängern zu können.

Mit der Nullhypothese kann aber auch noch mehr:

Man auch leicht seine eigenen Vorurteile testen. Weiterlesen


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Diese böse Nullhypothese – Warum man nicht alle Möglichkeiten neutral untersuchen DARF

Ich will heute mal über ein Thema schreiben, dass außerhalb der Wissenschaft vielleicht nicht so oft erwähnt wird und innerhalb in der Praxis vollkommen verhasst ist.

Es geht darum, das man wenn mehrere Möglichkeiten zutreffen können, es nicht egal ist, wie man welche Möglichkeit untersucht. Es ist also falsch NEUTRAL an eine Sache heranzugehen in dem Sinne, dass man alle Möglichkeiten als gleichwertig akzeptiert.

Ein schönes Beispiel findet man in einem Interview bei Astrodicticum von Sebastian Bartuschek. Ein Ufologe ärgert etwas sich darüber, dass andere Ufologen und die Leute von der GWUP immer erst einmal davon ausgehen, dass alle Meldungen falsch sind.

Die anderen Punkte will und kann ich nicht kommentieren und damit es da kein Missverständnis gibt, generell habe ich das Interview durchaus positiv gefunden.

Es gibt doch Meldungen, die nicht geklärt werden können. Das beweist doch, dass es das UFO Phänomen gibt oder? Weiterlesen