Kein Anfang?

Warum nicht damit Anfangen die Realität anzuerkennen


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Scientabilität 2. Ergänzung

Nachdem ich auf meinen Artikel das man „Scientabilität nicht braucht“ von Christian Weymayr einen Kommentar erhalten habe, möchte ich noch einen Artikel darüber schreiben, um klar zu stellen, was ich meinte und was nicht. Scheinbar habe ich mich nicht so klar ausgedrückt wie ich wollte. Das kann ich nicht so stehen lassen.
Zu erst einmal, finde ich es gut, dass es das Buch gibt und will sicher nicht die Arbeit von Christian Weymayr für Aufklärung über die Homöopathie schlecht machen. Außerdem ist es auch lobenswert, dass die Diskussion wie weit man positive Ergebnisse (über Homöopathie) bewerten soll wieder heftig angefacht wurde. Meinen Artikel habe ich als Randbeitrag zu dieser Diskussion betrachtet und ja ich muss gestehen, dass ich etwas konservativ bin und daher neue Namen für alte Hüte nicht mag. Das ist eben meine Einstellung. Sorry wenn das nicht so herübergekommen ist.
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Warum Snowden uns vor der Esoteriklüge befreit hat

Kaum nimmt man sich vor, zwar regelmäßig, aber nicht zu oft zu schreiben, fließen einem die Ideen nur so zu. Also will ich heute ein Loblieb auf Snowden singen. Nicht wegen so unwichtiger Dinge, wie die Aufdeckung das NSA-Skandales, sondern weil er uns vor der größten Plage unserer Zeit befreit hat. Der ESOTERIK!
Ja dank ihm ist jetzt endlich klar, das an Channeling, Gedankenlesen, Wahrsagen und dem ganzen anderem Zeug nichts dran ist. Das nicht nur, weil in seinen Dokumenten nichts über esoterische Methoden der „Wahrheitsfindung“ vorkommt!
(Hier auf Heise findet man inzwischen über 1000 Artikel zu dem Thema und ich hab nichts gefunden, dass nahelegt, dass die NSA esoterische Methoden verwendet.)

Nein alleine die Existenz des ganzen Programmes zeigt doch, dass nichts davon nutzbar sein KANN.
Warum sollte die USA, es sonst riskieren, alle gegen sich aufzubringen, wenn man die gleiche Information auch ohne Spuren zu hinterlassen bekommen könnte. Selbst wenn es dann noch notwendig sein sollte den „gemeinen“ Menschen von der Straße zu bespitzeln, würde man kaum andere Staatsoberhäupter bespitzeln, wenn man sich einfach eine kleine Armee aus Wahrsagen, Engelkontaktierer, Astrologen, Channeler, … halten müsste. Die jede Antwort ohne „direkten Zielkontakt“ sauber und sicher liefern könnten, wenn sie es denn können. So hat man statt dessen Unmengen an Techniker, Programmierer, … Es sollte also klar sein, welche Methode Sinn macht und welche nicht.

PS.: Auch wenn es nichts mit der NSA zu tun hat, zeigt dieser Artikel bei den Ausrufern sehr schön warum man nichts von der Esoterik halten kann, wenn man damit nicht Geld verdienen will.

PPS.: Damit mir jetzt keiner mit so seltsamen Ausreden kommt, dass die NSA keine passenden Leute finden konnte, weil diese (die Esoteriker) so hoch moralische sind und nicht käuflich, möchte ich darauf hinweisen, dass man das auch als höchst moralische Aufgabe sehen kann. Schließlich, wenn es funktionieren würde, könnte man damit das Leben von unzähligen Menschen retten.

Also macht aus der Erde eine Scheibe,
DANN reden wir wieder über Esoterik.  


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Gedankensplitter : Scientabilität braucht man nicht

Nachdem ich vor kurzem darüber geschrieben habe, dass für Homöopathie Alles-Oder-Nichts gilt (hier) kam sofort der Kommentar, dass dazu das Konzept der Scientabilität eingeführt wurde. Das stimmt natürlich, denn genau dazu wurde es eingeführt, doch es zeigt auch, dass man dieses Konzept gar nicht braucht. Inzwischen habe ich endlich die ganzen Artikel über dieses Thema im Skeptiker 2014/1 gelesen. Ich würde sagen es ist offensichtlich so, dass es für mich als allgemeine gültige Tatsache feststeht, dass man für Homöopathie und auch den Rest der Alternativmedizin das Konzept nicht braucht, damit klar ist, das diese „Verfahren“ wertlos sind.
Denn etwa Homöopathie ist theoretisch unmöglich, intern widersprüchlich, praktisch nicht nachgewiesen, … .

Wozu also das Ganze?
Es ist ein neuer Fachbegriff, mit dem dem Laien etwas klar gemacht werden soll, dass sowieso schon klar ist. Es ist quasi ein Marketinggag.  Damit werden die Alternativler in die Defensive gedrängt, also wird versucht den Spieß umzudrehen. Das ist einmal OK, andererseits finde ich nicht, dass man die gleichen Methoden verwenden sollte wie die Esoteriker. Denn genau das ist es, man versucht nicht den Leuten den aktuellen Zustand nahezubringen, sondern man schafft ein neues super klingendes Wort, dass die Leute verwirrt, unsicher macht. Das ist genau die Methode, der Alternativmedizin, die ständig neue Namen für alte Dinge verwendet. Mir gefällt das einfach nicht, selbst wenn ich die Aussagen die dahinter stecken, unterschreiben würde.

PS.: Ich wollte diesen Artikel so oder so schreiben, der Kommentar diente mir nur als willkommene Anknüpfung. Daher meinem Dank an den Kommentator.

Also macht aus der Erde eine Scheibe, dann können wir wieder über Homöopathie reden.


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Ein Schlag ins Gesicht von Esoteriker und Kreationisten

Das Wissenschaftler ein „Echo“ des Urknalls gefunden haben ist inzwischen wohl schon weithin bekannt. Wie das so mit Echos ist, kann ich mich auch nicht zurückhalten und meine Meinung dazu loswerden.
Zum Thema selber kann ich nicht viel sagen.  Andere haben da mehr Kompetenz. Also wer es geschafft hat davon noch nichts gehört zu haben, der kann ja hier oder hier nachlesen oder auch hier bei Nature.

Es zeigt sich wieder, der alte Unterschied zwischen Esoterik und Wissenschaft.  Das Erste ist selbstverliebt, egozentrisch und unflexibel. Das Zweite selbstkritisch, gemeinschaftlich, reflektiv. Jeder soll wählen was das bessere Verhalten ist. Weiterlesen


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Gedankensplitter: Gerechtigkeit für alle

Ich habe vor längerem einen Artikel im GWUP Blog gelesen, bei dem ich praktisch alles bestätigen würde, bis auf den Titel. Da ich ja immer tagaktuell bin kommt der Kommentar dazu, wenn keiner mehr den Artikel selber liest.

Doch worum geht es?

Um diesen Artikel, der über einen Vortrag in Nürnberg geht, geht es. Prof. Jürgen Windeler hat am 18. Juni einen Vortrag zum Thema

„Gleiche Maßstäbe für alle! – Medizinische Verfahren und ihr Nutzen für Patienten“

gehalten.

Dieser Satz zeigt schon alles was ich meine. Es wird endlich Zeit FÜR ein „Change the rules“. Denn wie in dem Artikel aus der Vorankündigung zitiert wird:

„Für unterschiedliche Anforderungen gibt es keinen Grund“.

Es ist doch bisher so, dass Alternativmedizin darin besteht, dass einfach jemand eine Wirkung BEHAUPTET. Das reicht!

Wow!

Also müsste entweder dies auch der Medizin zugestanden werden. Also wenn ich, ein Arzt, ein Pharmaunternehmen BEHAUPTET das eine Substanz, ein Methode (etwa Ohrläppchenentfernung wirkt gegen Blinddarmentzündung) sei wirksam, dann ist das anzuerkennen, wenn ich noch andere finde, die das bestätigen.

Kein vernünftig denkender Mensch wird so etwas wollen, aber der Alternativmedizin erlauben wir genau das.

Also muss es umgekehrt sein. Die Alternativmedizin MUSS eliminiert werden und damit alle die bisherigen „Ausnahmemethoden“ müssen entweder aufgegeben werden, oder aber einfach zeigen dass diese funktionieren, wenn möglich sogar wirken (warum das Funktionieren erst einmal wichtiger ist als das Wirken, habe ich hier beschrieben).

Natürlich kann und soll man von mir aus die Forderungen an die Heilmethode anpassen. Doch wäre es wirklich zu viel verlangt, wenn Homöopathika erst einmal eine Reihe von Tests durchlaufen müssen. Das müssen jetzt noch nicht einmal Wirksamkeitsstudien sein, denn darauf würde ich mich durchaus einlassen. Doch sollte es für jedes zugelassene Homöopathika sowohl reproduzierte, als replizierte Arzneimittelbilder geben, und es muss ebenso gelingen diese Mittel wieder zu identifizieren.
Damit klar wird was ich meine noch einmal in Langform:

  1. Die Gruppe die das Arzneimittelbild bestimmt sollte das immer in einer sinnvollen Form tun, also eine ausreichende Verblindung, Randomisierung und mit einer brauchbaren Teilnehmenzahl.
  2. Diese Gruppe selber muss in der Lage bei einer Wiederholung das Arzneimittelbild zu bestimmen. (Reproduzierbarkeit)
  3. Andere Gruppen müssen ebenfalls das GLEICHE Arzneimittelbild zu bekommen, wenn die das gleiche Mittel testen. Ideal wäre es da natürlich, wenn zumindest ein Teil der Studie da mit dem Mittel aus der andern Gruppe gemacht wird. Also entweder die erste Gruppe das Mittel weitergibt, oder aber zumindest die Quelle und die „Konzentration“ die gleiche ist. (Replikation)
  4. Doch damit ist es nicht genug. Wenn man schon keine Wirkstudien machen muss, so sollte man zumindest das Reverse Experiment (wiederholt) schaffen.
    Also wenn man Probanden ein zufälliges Mittel gibt, sollte (ja MUSS) es aus den auftretenden Symptomen möglich sein herauszufinden, welches Mittel gegeben wurde. [Gut man kann natürlich sagen, dass selbst die Homöopathen ihre Medizin für falsch halten, denn da gab es ja mal eine Homöopathin, die meinte man kann die Mittel nur an der Beschriftung unterscheiden, …]

Damit da jetzt keiner behauptet, ich wäre der Homöopathie gegenüber unfair, will ich klarstellen, dass ich nichts weiter verlange, als dass Homöopathen IHRE EIGENEN REGELN vernünftig ANWENDEN. Denn zur Homöopathie gehört die Arzneimittelbestimmung eben dazu. Wenn die nicht funktioniert, dann gibt es eben KEINE Homöopathie.

 

Also FÜR ein „Change the Rules“ oder gleiches Recht für alle.


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Gedankensplitter: Hahnemann, Lebensenergie und Strom

Ich habe mir vor kurzem einen Podcast über Frankenstein angehört (hier bei Hoaxilla) und da ist mit etwas aufgefallen, dass mir bisher nie so bewusst war.

Es war zur Zeit Hahnemanns durchaus anzunehmen, dass es die „Lebensenergie“ wirklich gab. Ja sie war quasi schon entdeckt worden.

DER ELEKTRISCHE STROM. Weiterlesen