Kein Anfang?

Warum nicht damit Anfangen die Realität anzuerkennen


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Gedankensplitter: Einbahn Esoterik

Diesmal hat mich etwas ganz (;-) Aktuelles. Dieser Blogartikel hier von vor 5 Jahren hat mir mal wieder die Beschränktheit der Esoterik und ihres Denkens aufgezeigt. (Zur Anmerkung der Artikel verweist auf das You-Tube-Video hier und ist selber eher verwundert über den Inhalt des Videos.)

Klar das Thema ist ja schon abgefahren genug:

„Mobilfunk stört unsere Verbindung zu Gott und macht uns daher krank.“

Dazu noch das Einstreuen von bekannten Namen (Einstein, Planck, … , natürlich OHNE auch nur im entferntesten zu zeigen, dass was er sagt mit diesen Leuten was zu tun hat) und der Einwurf der Skalarwellen ist ein genialer rhetorischer Schachzug. Generell ist der Sprecher gut zum Anhören. Jedenfalls wenn man sein Hirn abgibt.

WAS für mich hier das Thema ist, ist diese Aussage:

„Die Realität ist einfach stärker als das Vorstellungsvermögen. Lehnen Sie diese Botschaft also nicht ab, weil Sie sie sich nicht vorstellen können.“

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Über die Dummheiten bei der 10:23 Kritik

Hier ist es ja sehr still geworden und wird es wohl auch noch ein Wochen bleiben. Doch nachdem ich bei einem Mitbloggern eine Kritik an der „sinnlosen“ 10:23 Aktion gelesen habe. Muss ich trotzdem ein paar Worte loswerden. Selbst wenn das Ganze nicht mehr gerade „zeitnah“ ist.

Also ist die 10:23 Aktion wirklich sinnlos und
sagt sie nichts über Homöopathie aus?

Natürlich ist das falsch, denn sonst würde ich wohl nicht darüber schreiben. Denn diese Aktion ist durchaus auch homöopathisch nicht Aussagelos und sinnlos ist sie sowieso nicht. Weiterlesen


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Spiritualität 1

Ich möchte mal etwas zitieren:

„Spiritus“, das lateinische Wort für Geist, bedeutet eigentlich „Atem“. Was wir atmen, ist Luft, die ganz bestimmt Materie ist, wenn sie noch so dünn ist. Trotz eines gegenteiligen Sprachgebrauches impliziert das Wort „spirituell“ nicht notwendigerweise, dass wir dabei von etwas anderem als Materie (einschließlich der Materie, aus der unser Gehirn besteht) oder von irgend etwas außerhalb des Bereichs der Wissenschaft sprechen. Gelegentlich werde ich so frei sein, dieses Wort u verwenden. Wissenschaft ist nicht nur kompatibel mit Spiritualität – sie ist auch eine tiefreichende Quelle der Spiritualität. Wenn wir unseren Ort in riesigen Räumen von Lichtjahren und im Vergehen der Zeitalter erkennen, wenn wir die Komplexität, Schönheit und Subtilität des Lebens begreifen, dann ist dieses Hochgefühl, dieses Gefühl der Erhebung und zugleich der Demut ganz sicher spirituell. Das gleiche gilt für unsere Gefühle in Gegenwart großartiger Kunst, Musik oder Literatur oder angesichts von beispielhaft selbstlosen und mutigen Taten wie bei Mahatma Gandhi oder Martin Luther King. Die Vorstellung, dass sich Wissenschaft oder Spiritualität irgendwie gegenseitig ausschließen, erweist beiden einen schlechten Dienst.

(Carl Sagan, Der Drache in meiner Garage, S 52-52 ISBN 3-426-26912-0)

Dem ist kaum etwas hinzuzufügen und daher möchte ich darauf verzichten auf irgendetwas „hinzuhauen“.

Der Gedanke ist doch erhaben. Wissenschaft ist eine Quelle der Spiritualität wie anderes auch und Materialismus ist kein Hindernis auf dem Weg zur Spiritualität. Ja es ist auch kein Hindernis, wenn die Wissenschaft Recht hat und es nichts anderes als Materie gibt.


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Über die Toleranz

http://scienceblogs.de/zoonpolitikon/2012/09/15/zusammenprall-der-unkulturen/

Bevor ich mit meiner Kritik beginne, möchte ich aber eine Sache aus dem Weg räumen: Weder der Islam noch eine andere Religion sollten ein Recht haben, wegen ihrer Befindlichkeiten von allem was ihnen als diffamierend oder blasphemisch vorkommt, per Gesetz geschützt zu werden. Auch wenn es sich um miserable Satire oder absichtliche Provokationen handelt. Irgendjemand wird sich immer in irgendwelchen religiösen Gefühlen verletzt fühlen. Lebt damit und vertraut darauf, dass euer allmächtiger Gott die Sache schon selber regeln kann. Ausserdem ist geistlose Satire kein Verbrechen. Nicht in einem juristischen Sinn zumindest.

Ich wünschte ich könnte auch solche Gelassenheit und Ruhe haben für diese Aussage.

Ich werde mir das als Vorbild nehmen.


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Die Hütte 2

Weiter geht es mit „der Hütte“. Den ersten Teil findet ihr hier.

Im Kapitel 7 ist mal alles so sonderbar normal, dass es Aufmerksamkeit erweckt. Jesus ist ein Mensch, der eine Schüssel fallen lässt und danach wird aufgewischt. Beim Essen wird normal geplaudert und danach abgewaschen. Wie in der „idealen“ Familie, wo alle alles mit Liebe und Freude machen und kein böses Wort verloren wird. Tja Jesus wird noch mehr als normaler Mensch dargestellt, der sogar eine zu große Nase hat (von seiner Mutter geerbt) und auch sonst nicht überwältigend aussieht. Damit das keinem entgeht, wird das hier gezielt angesehen. Weiterlesen


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Die Hütte 1

Diesmal möchte ich meine Gedanken zu einem Buch schreiben:

Die Hütte

Von William Paul Young

Der zweite Teil ist hier

Ich werde hier keine Inhaltsangabe machen, sondern eher meine Gedanken zu diesem Buch v-ersuchen zusammenzufassen. Ich habe die deutsche Ausgabe (ISBN 978‑3‑548‑28403‑3) gelesen also ist natürlich nicht auszuschließen, dass die Übersetzung manche Dinge, aus dem englischen Original verändert hat und daher mehr dem Übersetzer, als dem Autor zuzuschreiben ist. Es kann natürlich sein, dass der Text teilweise nicht zu verstehen ist, wenn man das Buch selber nicht gelesen hat. Damit ich keine Probleme bekommen kann, werde ich davon absehen aus dem Buch zu zitieren. Ich werde nur ÜBER das Buch schreiben und über meine Gedanken dazu. Weiterlesen


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Theoretische Theorie: Weltbild und Weltmodell

Zum Beginn meiner neuersten „Serie“ will ich einmal über ein wichtiges Thema reden, dass gerne verwendet wird, um gegen die Wissenschaft und für einen esoterischen Unfug zu plädieren.

Das Weltbild

Doch was ist überhaupt ein Weltbild. Kann eine Änderung des Weltbildes jede Meinung richtig machen? Ist es denn außerhalb eines Weltbildes nicht möglich zu (möglichst) sicheren Wissen und Wahrheiten zu gelangen?

Nun ein Weltbild ist (siehe den Artikel über Wirklichkeit und Realität) die Wirklichkeit in der wir leben. Das wie wir die Welt sehen, was wir gut finden und was schlecht. Was wir wissen und auch was wir nicht verstehen. Um es kurz zu machen, es ist die Summe unserer Vorurteile.
Ich möchte das Wort hier nicht negativ verstanden wissen, sondern es so verwenden wie es da steht. All unsere Erfahrungen, unsere Neigungen, aber auch unser Wissen, das so verpackt ist, dass wir sehr rasch brauchbare Entscheidungen treffen können. Doch genau das KANN negativ sein. Das ist es, was diesem Wort seinen üblen Ruf eingebracht hat. Wenn ich glaube dass eine Menschengruppe minderwertig ist, Aderlass wirkt, das Heil im Töten von Andersgläubigen liegt, dann wird ein Vorurteil leicht gefährlich, wenn ich keinen Mechanismus gelernt habe meine Vorurteile selbst dann, ja GERADE DANN, zu hinterfragen, wenn es an die Grundfesten meiner Überzeugungen, meines Glaubens geht. Wissenschaft ist so ein Mechanismus, aber er kann keine Wunder vollbringen. Gewisse Änderungen sind möglich und manchmal auch scheinbar komplette Änderungen, doch im Grunde kann man sein Weltbild nur selten wirklich ändern. Ich bilde mir ein von einem Verhaltenspsychologen gehört zu haben, dass man seine grundlegenden Vorurteile nur dann ändern kann, wenn die eigene Welt zerbricht. Also ist es von einem verwurzelten „Gläubigen“ auch nicht zu erwarten, dass er zugibt, dass es auch anders sein kann. Doch dabei gilt, damit man wissenschaftlich bleibt folgender Spruch von Richard Feynman: Der erste Grundsatz ist, Du darfst dir selber nichts vormachen- und Du bist derjenige, der sich am leichtesten was vormacht. Weiterlesen


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Die Nullhypothese und die eigenen Vorurteile?

Die Nullhypothese (siehe dazu auch den Artikel „Diese böse Nullhypothese“) ist ja das Weltmodell (nicht das Weltbild!!), bei dem wir einfach alles so annehmen wie es ist, aber OHNE den Effekt den wir untersuchen wollen. Also etwa um zu testen ob ein Tier selektiert wurde, nimmt man die Modelle der Populationsgenetik einmal mit und einmal ohne Selektion und hat damit im zweiten Fall die Nullhypothese. Wenn man die Daten auch OHNE Selektion erklären kann, dann muss man (so schade es ist) die These das Selektion im Spiel ist fallen lassen, so sehr man daran glaubt und egal wie sehr man es sich wünscht. Sogar dann, wenn man dann nicht genug Publikationen zusammenbekommt um seine Forschungsförderung verlängern zu können.

Mit der Nullhypothese kann aber auch noch mehr:

Man auch leicht seine eigenen Vorurteile testen. Weiterlesen


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Diese böse Nullhypothese – Warum man nicht alle Möglichkeiten neutral untersuchen DARF

Ich will heute mal über ein Thema schreiben, dass außerhalb der Wissenschaft vielleicht nicht so oft erwähnt wird und innerhalb in der Praxis vollkommen verhasst ist.

Es geht darum, das man wenn mehrere Möglichkeiten zutreffen können, es nicht egal ist, wie man welche Möglichkeit untersucht. Es ist also falsch NEUTRAL an eine Sache heranzugehen in dem Sinne, dass man alle Möglichkeiten als gleichwertig akzeptiert.

Ein schönes Beispiel findet man in einem Interview bei Astrodicticum von Sebastian Bartuschek. Ein Ufologe ärgert etwas sich darüber, dass andere Ufologen und die Leute von der GWUP immer erst einmal davon ausgehen, dass alle Meldungen falsch sind.

Die anderen Punkte will und kann ich nicht kommentieren und damit es da kein Missverständnis gibt, generell habe ich das Interview durchaus positiv gefunden.

Es gibt doch Meldungen, die nicht geklärt werden können. Das beweist doch, dass es das UFO Phänomen gibt oder? Weiterlesen


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Was ist Esoterik

Ich habe zwar bereits hier versucht zu erklären, was ich unter Esoterik verstehe, aber hier noch einmal damit alles klar ist, aber dafür ohne Spaß.

Dafür muss ich aber zuerst mit Glauben anfangen.

Für mich ist Glaube all das, was wir nicht überprüfen können. Unser Ethik, unser soziale Einstellung, …. Natürlich kann man vieles davon hinterfragen und mit Fakten dagegenhalten, aber im Grund genommen, sind das Dinge die nicht hinterfragbar sind. Die IMMER in im aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Kontext stehen müssen.
Herrenclubs sind etwa so eine Sache. Früher hätte sich keiner darüber aufgeregt und nichts dabei gefunden. Heute dagegen sind sie ein vollkommenes Feindbild das von einem verstaubten Frauenbild zeugt.
Man kann jetzt Fakten dafür und dagegen liefern, aber schon die Auswahl dieser Fakten ist ja bestimmt von den gesellschaftlichen Gegebenheiten und noch mehr wie diese gewichtet und beurteilt werden.

Glaube bestimmt also wie wir leben, wie wir mit anderen umgehen, wie wir uns selbst wahrnehmen und auch wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Alles beginnt und endet mit einem Glauben. Weiterlesen