Kein Anfang?

Warum nicht damit Anfangen die Realität anzuerkennen


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Scientabilität 2. Ergänzung

Nachdem ich auf meinen Artikel das man „Scientabilität nicht braucht“ von Christian Weymayr einen Kommentar erhalten habe, möchte ich noch einen Artikel darüber schreiben, um klar zu stellen, was ich meinte und was nicht. Scheinbar habe ich mich nicht so klar ausgedrückt wie ich wollte. Das kann ich nicht so stehen lassen.
Zu erst einmal, finde ich es gut, dass es das Buch gibt und will sicher nicht die Arbeit von Christian Weymayr für Aufklärung über die Homöopathie schlecht machen. Außerdem ist es auch lobenswert, dass die Diskussion wie weit man positive Ergebnisse (über Homöopathie) bewerten soll wieder heftig angefacht wurde. Meinen Artikel habe ich als Randbeitrag zu dieser Diskussion betrachtet und ja ich muss gestehen, dass ich etwas konservativ bin und daher neue Namen für alte Hüte nicht mag. Das ist eben meine Einstellung. Sorry wenn das nicht so herübergekommen ist.
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3 Kommentare

Gedankensplitter : Scientabilität braucht man nicht

Nachdem ich vor kurzem darüber geschrieben habe, dass für Homöopathie Alles-Oder-Nichts gilt (hier) kam sofort der Kommentar, dass dazu das Konzept der Scientabilität eingeführt wurde. Das stimmt natürlich, denn genau dazu wurde es eingeführt, doch es zeigt auch, dass man dieses Konzept gar nicht braucht. Inzwischen habe ich endlich die ganzen Artikel über dieses Thema im Skeptiker 2014/1 gelesen. Ich würde sagen es ist offensichtlich so, dass es für mich als allgemeine gültige Tatsache feststeht, dass man für Homöopathie und auch den Rest der Alternativmedizin das Konzept nicht braucht, damit klar ist, das diese „Verfahren“ wertlos sind.
Denn etwa Homöopathie ist theoretisch unmöglich, intern widersprüchlich, praktisch nicht nachgewiesen, … .

Wozu also das Ganze?
Es ist ein neuer Fachbegriff, mit dem dem Laien etwas klar gemacht werden soll, dass sowieso schon klar ist. Es ist quasi ein Marketinggag.  Damit werden die Alternativler in die Defensive gedrängt, also wird versucht den Spieß umzudrehen. Das ist einmal OK, andererseits finde ich nicht, dass man die gleichen Methoden verwenden sollte wie die Esoteriker. Denn genau das ist es, man versucht nicht den Leuten den aktuellen Zustand nahezubringen, sondern man schafft ein neues super klingendes Wort, dass die Leute verwirrt, unsicher macht. Das ist genau die Methode, der Alternativmedizin, die ständig neue Namen für alte Dinge verwendet. Mir gefällt das einfach nicht, selbst wenn ich die Aussagen die dahinter stecken, unterschreiben würde.

PS.: Ich wollte diesen Artikel so oder so schreiben, der Kommentar diente mir nur als willkommene Anknüpfung. Daher meinem Dank an den Kommentator.

Also macht aus der Erde eine Scheibe, dann können wir wieder über Homöopathie reden.