Kein Anfang?

Warum nicht damit Anfangen die Realität anzuerkennen


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Der Quantenschutzverein

Werte Damen und Herren.

Wir vom Quantenschutzverein wollen uns und unsere wertvolle Arbeit vorstellen.
Es gibt ja viele Organisationen, welche eine nützliche Arbeit leisten und die unterschiedlichsten Bereichen des Lebens und unserer Umgebung versuchen zu schützen. Tiere, Pflanzen, die Umwelt, Frauen, Kinder, Jugendliche, Familien, Inländer, Ausländer, Homöopathen, … . Doch sein wir mal ehrlich, wer schützt die wirklich Kleinsten im Universum? Und wenn wir „die Kleinsten“ sagen, dann meinen wir wirklich, wirklich klein. Wir alle leben von ihnen und durch sie, trotzdem werden sie gering geschätzt und auch noch misshandelt. Natürlich wer so klein ist, dass er nicht mehr zu sehen ist, der wird gerne übersehen. Das wollen wir ändern!
Denn zeigt uns mal jemanden, der nicht durch und dank der Quanten lebt. Wer hat nicht tausende und abertausende von Quanten in sich? Quanten sind ja so klein, wehrlos, selbstlos und freundlich.

Trotzdem! ist ein geldgieriger, herzloser Teil der menschlichen Gesellschaft, die zumeist zu dem Bereich einer obskuren Religion namens „Esoterik“ hinzugerechnet werden kann, dazu übergegangen diese armen, armen Quantchen zu quälen.
Quantenmedizin, Quanteninformation, Homöopathie, Auramassage, … nennen sie das harmlos, um den ahnungslosen Bürger an der Nase herumzuführen, ihnen sogar vorzumachen das es für sie nützlich ist. Doch wir vom Quantenschutzverein wollen uns kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Wir nennen es also ungeschminkt wie es ist: „Quantenquälerei“.
Helft uns also mit die Kleinsten und Wehrlosesten im Universum zu schützen. Denm wenn wir alle so viele Quanten in uns haben, wie können uns diese Methoden denn dann helfen? Denn wenn wir ihnen schaden, dann schaden wir im Grunde doch nur uns selbst.
Um es noch einmal deutlich zu machen wie schwerwiegend das Problem für uns alle ist, wollen wir noch einmal auf eine der schlimmsten Formen eingehen. Es gibt da so etwas wie Quantenchirurgie. Man sollt sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen. Da will jemand die armen Quantchen zerschneiden. Was haben euch die armen Quanten getan? Doch es kommt noch schlimmer. Wir möchten deshalb nur einmal darauf hinweisen das Menschen ja bereits die „Unteilbaren“ geteilt haben und wir alle wissen ja, welche Probleme uns die daraus entstehende Atomenergie gebracht hat. Also was uns die sogenannte „Quantenchirurgie“ für Unfälle und Probleme bringen wird, darauf braucht man nach Fukushima doch jetzt wirklich gar nicht mehr hinweisen. Wenn man überhaupt die Phantasie hat das bisher undenkbare zu denken.

Was wir auch noch erwähnen sollten ist die Homöopathie! Wie unser Gastblog so oft bemerkt, gibt es fast keinen Bereich der Esoterik, der nichts mit der Homöopathie zu tun hat. Denn der naive Mensch wird ja denken, dass Homöopathie nichts mit Quanten zu tun hat. Doch da wollen wir darauf verweisen, wie viele der berühmten Homöopathie-Theoretiker versuchen die Quantenverschränkung in den Dienst der Homöopathie zu stellen. Da Homöopathie offensichtlich nichts taugt, wollen sie das eigene Versagen vertuschen, und wieder mal müssen die Quanten herhalten. Doch diese Menschen haben noch schlimmeres auf Lager, als nur ihr Versagen hinter den Quanten zu verstecken. Sie haben etwas namens „Schwache Quantenmechanik“ erfunden. Alleine der Name sagt schon alles. Da wollen sie die schwächsten und kleinsten noch schwächer und kleiner machen. Denken sie das nächste mal daran, wenn ihnen jemand scheinbar so harmlos klingende Globuli anbietet, was für Tierquälerei – ah Quantenquälerei – dahinter steckt.

Wir rufen also alle anderen „Schutzvereine“ auf, sich unserem gerechtfertigten Anliegen anzuschließen.
Wir fordern die Politiker auf diese unbarmherzige Ungerechtigkeit zu beseitigen.
Wir fordern alle Bürger auf sich ein Herz für die Quanten zu nehmen. 

Wie der berühmte Physiker Florian Aigner sagt „Die Quanten können nichts dafür“ (hier), wir sagen daher: „Schützt unsere Quanten!“


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Warum Snowden uns vor der Esoteriklüge befreit hat

Kaum nimmt man sich vor, zwar regelmäßig, aber nicht zu oft zu schreiben, fließen einem die Ideen nur so zu. Also will ich heute ein Loblieb auf Snowden singen. Nicht wegen so unwichtiger Dinge, wie die Aufdeckung das NSA-Skandales, sondern weil er uns vor der größten Plage unserer Zeit befreit hat. Der ESOTERIK!
Ja dank ihm ist jetzt endlich klar, das an Channeling, Gedankenlesen, Wahrsagen und dem ganzen anderem Zeug nichts dran ist. Das nicht nur, weil in seinen Dokumenten nichts über esoterische Methoden der „Wahrheitsfindung“ vorkommt!
(Hier auf Heise findet man inzwischen über 1000 Artikel zu dem Thema und ich hab nichts gefunden, dass nahelegt, dass die NSA esoterische Methoden verwendet.)

Nein alleine die Existenz des ganzen Programmes zeigt doch, dass nichts davon nutzbar sein KANN.
Warum sollte die USA, es sonst riskieren, alle gegen sich aufzubringen, wenn man die gleiche Information auch ohne Spuren zu hinterlassen bekommen könnte. Selbst wenn es dann noch notwendig sein sollte den „gemeinen“ Menschen von der Straße zu bespitzeln, würde man kaum andere Staatsoberhäupter bespitzeln, wenn man sich einfach eine kleine Armee aus Wahrsagen, Engelkontaktierer, Astrologen, Channeler, … halten müsste. Die jede Antwort ohne „direkten Zielkontakt“ sauber und sicher liefern könnten, wenn sie es denn können. So hat man statt dessen Unmengen an Techniker, Programmierer, … Es sollte also klar sein, welche Methode Sinn macht und welche nicht.

PS.: Auch wenn es nichts mit der NSA zu tun hat, zeigt dieser Artikel bei den Ausrufern sehr schön warum man nichts von der Esoterik halten kann, wenn man damit nicht Geld verdienen will.

PPS.: Damit mir jetzt keiner mit so seltsamen Ausreden kommt, dass die NSA keine passenden Leute finden konnte, weil diese (die Esoteriker) so hoch moralische sind und nicht käuflich, möchte ich darauf hinweisen, dass man das auch als höchst moralische Aufgabe sehen kann. Schließlich, wenn es funktionieren würde, könnte man damit das Leben von unzähligen Menschen retten.

Also macht aus der Erde eine Scheibe,
DANN reden wir wieder über Esoterik.  


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Gedankensplitter : Scientabilität braucht man nicht

Nachdem ich vor kurzem darüber geschrieben habe, dass für Homöopathie Alles-Oder-Nichts gilt (hier) kam sofort der Kommentar, dass dazu das Konzept der Scientabilität eingeführt wurde. Das stimmt natürlich, denn genau dazu wurde es eingeführt, doch es zeigt auch, dass man dieses Konzept gar nicht braucht. Inzwischen habe ich endlich die ganzen Artikel über dieses Thema im Skeptiker 2014/1 gelesen. Ich würde sagen es ist offensichtlich so, dass es für mich als allgemeine gültige Tatsache feststeht, dass man für Homöopathie und auch den Rest der Alternativmedizin das Konzept nicht braucht, damit klar ist, das diese „Verfahren“ wertlos sind.
Denn etwa Homöopathie ist theoretisch unmöglich, intern widersprüchlich, praktisch nicht nachgewiesen, … .

Wozu also das Ganze?
Es ist ein neuer Fachbegriff, mit dem dem Laien etwas klar gemacht werden soll, dass sowieso schon klar ist. Es ist quasi ein Marketinggag.  Damit werden die Alternativler in die Defensive gedrängt, also wird versucht den Spieß umzudrehen. Das ist einmal OK, andererseits finde ich nicht, dass man die gleichen Methoden verwenden sollte wie die Esoteriker. Denn genau das ist es, man versucht nicht den Leuten den aktuellen Zustand nahezubringen, sondern man schafft ein neues super klingendes Wort, dass die Leute verwirrt, unsicher macht. Das ist genau die Methode, der Alternativmedizin, die ständig neue Namen für alte Dinge verwendet. Mir gefällt das einfach nicht, selbst wenn ich die Aussagen die dahinter stecken, unterschreiben würde.

PS.: Ich wollte diesen Artikel so oder so schreiben, der Kommentar diente mir nur als willkommene Anknüpfung. Daher meinem Dank an den Kommentator.

Also macht aus der Erde eine Scheibe, dann können wir wieder über Homöopathie reden.


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Allgemeine Warnung! Ich bin furchtbar infektiös.

Ich muss jetzt einmal ausholen und sehr privat werden.
Vor kurzem redete meine Frau mit einem Bekannten. Dabei fiel so nebenbei die Bemerkung, dass ein Familienmitglied einen Zecken gehabt hat. Worauf sofort die Anweisung kam die entsprechende Nosode zu geben und auch den anderen Familienmitgliedern dieses „Mittel“ zur Vorsorge geben. Dazu dann der Anhang: „Oder bist du auch schon so infiziert, wie dein Mann?“
Also lassen wir es mal bleiben, dass diese Person wieder einmal bewiesen hat, dass es keine Homöopathie gibt, denn Homöpathika „darf“ man nicht ja nicht vorsorglich geben.
Leider muss ich mich als nicht schuldig bekennen. Doch euch meine lieben Skeptiker da draußen wünsche ich möglichst infektiös zu sein.


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Homöopathische Wirkung 2: Das Alles-Oder-Nichts Prinzip

Diesmal wieder ein weniger provokanter Titel, auch wenn es ein nicht weniger provokanter Inhalt ist.
Endlich eine Fortsetzung der Reihe über die homöopathische Wirkung (hier Teil 1). Doch wie ich mit der Serie begonnen habe, fand ich das Blog „Beweisaufnahme Homöopathie„. Dort werden die Paper und sonstigen Aussagen über Homöopathie auf eine professionelle Weise zuelegt, für die ich einfach keine Zeit habe.
Trotzdem will ich jetzt endlich wieder einmal über das Thema schreiben. Denn die meisten anderen Autoren beschäftigen sich mit speziellen und wissenschaftlichen Themen. Ich dagegen eher mit Trivialitäten. (Siehe etwa hier oder hier.) Doch irgendwer muss ja auch die Drecksarbeit machen. Was ich gegen Homöopathie vorbringe ist Trivial und um es zu verstehen braucht man keine wissenschaftliche Ausbildung, nur die Bereitschaft, die eigene Meinung zu hinterfragen. Nichts davon ist sonderlich neu und der „erfahrene Skeptiker“ wird sicher nicht davon überrascht sein. Trotzdem habe ich das was jetzt kommt nie so deutlich gehört. Darum habe ich mich dazu entschlossen es endlich einmal auszusprechen, selbst wenn das was jetzt kommt scheinbar gegen die wissenschaftliche Methode ist, die ich ja so hoch halte.

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Manchmal kann ich esoterischen Schwachsinn nicht packen

Ich habe gerade auf Psiram den Blogartikel „Harmlose Masern und Anthroposophie bei derstandard.at“ gelesen.
Weil ich mich über den Schwachsinn, der mir dort klar wurde, so aufregen muss, hier ein paar Worte zum Abreagieren.
Natürlich ist es nicht der übliche Inhalt,  denn das ist ja vorhersagbar gewesen.
Zeitung versucht ausgewogen zu sein und es kommt Unfug dabei heraus. Soweit der übliche Plot. Weiterlesen


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Homöopathie ist Placebo: Now We’re Talking

Wieder ein Homöopath, der zugibt, dass Homöopathie Plazebo ist

Ganzheitlich durchleuchtet

Wenn ich sage, Homöopathie wirke nicht über den Placebo-Effekt hinaus, wird dem mit dem logischen Fehlschluss begegnet, mir mangele es einfach an (positiver) Erfahrung damit. Wenn Edzard Ernst, emeritierter Professor für Alternativmedizin in Exeter selbiges sagt, wird ihm mit den logischen Fehlschlüssen begegnet, er habe keine Ausbildung in Homöopathie und er sei von der „Pharmaindustrie“ gekauft. Nun bin ich gespannt, wie man den Äußerungen von Anthony Campbell begegnet. Der hat geschrieben, Homöopathie wirke (höchstwahrscheinlich) nicht über den Placebo-Effekt hinaus. Er nennt es „nicht spezifische Wirkung“ was aber im Grunde dasselbe ist. Herr Campbell ist Homöopath. Und zwar nicht irgendeiner. Das wichtigste zuerst, er ist, zumindest formell, nicht vom Glauben abgefallen und hält Homöopathie weiterhin für eine tolle Medizin. Er war Leiter des Homöopathischen Krankenhauses ist London (das wegen schlechter Presse seinen Namen änderte). Außerdem war er Editor der Fachzeitschrift „Homeopathy“ in der über homöopathische Forschung (Hihi) berichtet wurde.

Campbell…

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