Kein Anfang?

Warum nicht damit Anfangen die Realität anzuerkennen

Homöopathischer Spaziergang – 5. Muss man das so machen

Ein Kommentar

Station 5: Ist der Aufwand überhaupt notwendig? Gibt es da vielleicht „Abkürzungen“?

In dieser Station wird es mir nicht leicht gemacht neutral zu bleiben, dafür bitte ich gleich hier um Entschuldigung. Denn wenn man über die Abkürzungen der Tests redet, lässt sich schwer das so darstellen, ohne das es so aussieht, als ob ein „Ergebnis“ präsentiert wird. Dem ist aber nicht so.

Also was gibt es für Möglichkeiten die Wirksamkeit der Homöopathie zu testen, ohne Tests durchzuführen. Also da wäre einmal die Geschichte der Homöopathie selber (siehe Station 1) und die Tatsache, dass Hahnemann nichts von Biochemie, (Human-)Pathologie, Mikrobiologie, Genetik, Atommodell, dem Massenwirkungsgesetz, … wusste und das Homöopathie und das dahinter stehende Weltbild all diesen Dingen widerspricht. Gut das ist kein Beweis, aber immerhin der Grund warum sie ohne deutlichen Wirkungsnachweis nicht anerkannt sein DARF. Immerhin stellt sie Behauptungen auf, die von der Chemie, Physik bis zur Quantenphysik und vielleicht sogar noch darüber hinaus alles in Frage stellt, was wir von der Natur wissen und das zwar extrem. Man kann also sagen das man die Arbeit – die sonst keine so gravierende Lücken aufweist und auch bisher nichts auf solche Lücken hindeutet – der letzten 200 Jahren einfach wegwerfen müsste, um von vorne zu beginnen. Also muss natürlich der Nachweis der Wirkung verdammt gut sein. Einfach die Berichte von ein „paar“ Fällen und Beteuerungen das es sicher geholfen hat KANN nicht ausreichen. Davon ist man schließlich in der Medizin auch schon vor knapp 200 Jahren abgekommen. Der Nachweis muss daher sowohl was die Sicherheit (also nur einige knapp signifikante Ergebnisse zählen da nicht) und vor allem bezüglich der Wiederholbarkeit (also ein Versuch ist eben aussagelos, er muss möglichst 2-3 mal mit dem selben Ergebnis wiederholt werden) ausgezeichnet sein. Etwas das in der durchaus intensiven Homöopathieforschung bis heute bei weiten nicht gelungen ist.

Doch warum in die Ferne schweifen, warum Homöopathie von „außen“ kritisieren, wie sieht es denn eigentlich „innerhalb“ der Homöopathie aus?

Man könnte sich etwa überlegen wie sich „Arzneimittel“ beim Potenzieren verhalten. Ist dies mit den Vorhersagen und Beobachtungen die gemacht werden in Einklang zu bringen? (Dies wird eine eigene Serie von mir)

Oder gibt es in der Homöopathie vielleicht unterschiedliche „Schulen“, die gegensätzliches lehren? Denn wenn es etwa eine „Schule“ gibt die sagt das und das darf man nicht machen/mischen, da es sonst wirkungslos wäre (und nach deren Erfahrung dies auch so ist), die andere aber genau dies erfolgreich anwendet, dann hat die Homöopathie dringenden Handlungs- und vor allem Erklärungsbedarf. Sprich bis zu einer überzeugenden Lösung dieser Konflikte kann man eigentlich nur annehmen, dass die Erklärung die ist, dass alle Arten von Homöopathie gleich wirksam sind, nämlich gar nicht.

Ich bitte hier den Leser selber darüber nachzudenken, denn ich habe versprochen möglichst neutral zu sein, was schon bis hier kaum geht, ab jetzt ist es unmöglich. Als Denkanregung möchte ich hier nur Klassische Homöopathie, Signaturlehre, Komplexhomöopathie, und die Biochemie nach Schüssler erwähnen.

 

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Ein Kommentar zu “Homöopathischer Spaziergang – 5. Muss man das so machen

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